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Die Performanz konnektiver Produktionsprozesse in Kunst und Theater (seit 1960)

Bairlein Dissertation

Dissertationsprojekt (Betreuung: Christopher Balme)

Künstlerische und technische Hervorbringung, deren Differenz oft ausbuchstabiert wurde und wird, erweisen sich in neueren Formen der Kunst und des Theaters als ein und derselbe Prozess. Ausgehend von dieser These fragt das Projekt nach dem Technischen in Kunst und Theater seit 1960. Es versucht, Technik in seiner historischen Dimension zu fassen und macht sich auf, Artikulationen, Erscheinungsformen oder Figurationen des Technischen zu suchen und ihre Performanz zu beschreiben.

Von der Annahme ausgehend, dass das Technische nur in seinem Vollzug existiert, versucht das Projekt, Netzwerke zu skizzieren, in denen das Technische artikuliert wird, in denen Technik auf- und hervortritt. Welche Figurationen des Technischen finden sich in Kunst und Theater? In welchen Verbindungen stehen sie? Wie ist das jeweils different artikulierte Technische konfiguriert, mit Entitäten oder Konzeptionen verknüpft, mit Eigenschaften aufgeladen und ausgestattet?

Schaffensprozesse lassen sich, so zeigen es die Ergebnisse der Akteur-Netzwerk-Theorie, in Netzen verankern, die auch nicht-menschliche Wesen umfassen. Technische Apparaturen und Prozesse können abhängig von ihrer (Kon-)Figuration Handlungsmacht besitzen und kreativ gestalten. Wo tritt Technik als Gestaltende, als im Schaffensprozess Handelnde auf, wo und wie wird sie als Instrument figuriert?

 

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